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Tipps für die Erstellung von Online-Werbebannern

Banner-Anzeigen sind ein wirksames Instrument zur ersten Ansprache potentieller Kunden. In meinem letzten Blogartikel bin ich deshalb auf die am weitesten verbreiteten Bannergrößen eingegangen. Im Folgenden habe ich euch die wichtigsten Aspekte, die außerdem bei der Bannererstellung zu beachten sind, zusammengetragen.

Was gibt es bei der Erstellung von Werbebannern zu beachten?

Neben den Bannerformaten ist bei der Erstellung von Display-Anzeigen natürlich noch einiges mehr zu bedenken. Neben technischen Fragen wie dem Dateityp des Banners, der Dateigröße oder der Frage, ob animierte oder statische Banner verwendet werden sollten, sind natürlich auch Fragen des Bannerdesigns (Aufbau, Farben, Schriftart, Botschaft, Call-to-Action) zu berücksichtigen.

Design der Banner

Das Kernelement einer performanten Display-Kampagne sind natürlich gut gestaltete Werbebanner, da nur ein gutes und stimmiges Design Vertrauen beim Nutzer erzeugt. Zwar ist es generell zu empfehlen, das Design der Werbe-Banner den Spezialisten zu überlassen, hier aber schon einmal die wichtigsten Aspekte:

Bild & Text

Bei der Entscheidung, ob Bilder im Banner verwendet werden sollen, ist folgender Trade-off zu beachten. Während Banner mit Bildern gut geeignet sind, um Emotionen beim Nutzer zu erzeugen, haben grafisch gestaltete Banner den Vorteil, dass Informationen an den Nutzer übersichtlicher vermittelt werden können. Ebenso ist darauf zu achten, dass nicht zu viele Textelemente verwendet werden, da zu viel Text schlicht und einfach nicht gelesen wird und das Banner unübersichtlich macht. Daher sollte der Fokus auf die zentral zu vermittelnde Werbebotschaft und das Alleinstellungsmerkmal des Angebots gelegt werden.

Werbebotschaften wie zum Beispiel „Jetzt hohe Qualität zum halben Preis“ oder „Nur solange der Vorrat reicht“ sollten am meisten Platz in der Anzeige beanspruchen, damit sie zuerst wahrgenommen werden. Um die Markenbekanntheit zu erhöhen, sollte die Präsenz des Logos im Banner passen. Das Logo sollte genauso gut sichtbar sein wie die Werbebotschaft und der Call-to-Action.

OMK-Banner

Beispiel für ein Informationen vermittelndes Banner mit Call-to-Action „Ticket sichern“. (Bildquelle: © by web-netz)

Alpenglow-Banner

Beispiel für ein Banner, welches Emotionen hervorruft (Bildquelle: © by Alpenglow Expeditions)

Farben

Das Farbdesign ist einer der auffälligsten und folglich wichtigsten Aspekte von Werbebannern. Hier empfiehlt es sich, Farben zu verwenden, die zum einen zum Logo und zum anderen zur verlinkten Webseite passen. Die primären Farben des Banners sollten zudem nicht zu dunkel sein, damit die Display-Anzeige auch die Aufmerksamkeit der Nutzer anzieht. Vertrauen erwecken Werbebanner,die optisch gut zu der Website, in die sie eingebettet sind, passen. Gänzlich darin untergehen sollen die Werbebanner selbstverständlich nicht, denn sie sollen ja auffallen und zum Klicken anregen. Die folgende Infografik „Color Emotion Guide“ zeigt welche Farbe wie wirkt und welche Logos diese Farben nutzen.

Guide zu den Farbemotionen

Gelb ist optimistisch, Rot hebt das Energielevel und Blau ist vertrauenswürdig. (Bildquelle: © by thelogocompany.net)

Beispiel Zalando-Werbung

Beispiel für Zalando-Bannerwerbung auf wetter.com. (Bildquelle: © by Zalando)

Beispiel TUI-Banner

Beispiel für TUI-Bannerwerbung auf wetter.de. (Bildquelle: © by TUI)

Beispiel EDEKA-Bannerwerbung

Beispiel für EDEKA-Bannerwerbung auf wetter-online.de. (Bildquelle: © by Edeka)

Animation

Ein jeder hat sicherlich schon die Erfahrung gemacht, dass animierte Banner einem eher ins Auge springen als statische Banner. Somit erzielen die durch animierte Banner erzielten Einblendungen eine höhere Wirkung bei den Nutzern, und führen folglich zu einer höheren Klickrate. Es sollte jedoch hierbei beachtet werden, dass es zurzeit noch deutlich mehr Webseiten gibt, die ausschließlich statische Banner akzeptieren.

Animierte Banner-Anzeige

Beispiel einer animierten Banner-Anzeige mit Call-to-Action. (Bildquelle: © by web-netz)

Call-to-Action

Um den Nutzer wissen zu lassen, was ihn durch einen Klick auf der Zielseite erwartet, oder um ihm einen entscheidenden Impuls zu geben, ist ein klar formulierter Call-to-Action essentiell. „Jetzt kostenlos anfragen“, „Jetzt mehr erfahren“ oder „Jetzt buchen“ sind gute Beispiele für eine konkrete Handlungsaufforderung.

Schriftart

Leicht zu lesende Schriftarten sind ein weiterer wichtiger Aspekt. Hier sollte speziell beachtet werden, dass die Schriftart keine Serifen enthält. Wir von web-netz empfehlen die Schriftarten: Roboto Regular, Arial, Tahoma und Verdana.

Technische Anforderungen

Neben Fragen des Designs sind auch technische und inhaltliche Anforderungen für Bannerwerbung zu beachten. So sind beispielsweise für das Google Display Netzwerk (GDN) folgende Anforderungen zu erfüllen, damit die Banner überhaupt ausgespielt werden.

Wie auf den meisten Plattformen zur Ausspielung von Display-Werbung gibt es im GDN ein Limit für die maximale Größe der Bannerdatei. Im GDN muss die Datei beispielsweise kleiner als 150 KB sein. Natürlich sollte die Datei auch nicht zu klein sein, da sonst das Banner letztendlich zu pixelig, also unscharf, erscheint.

Animationen, die länger als 30 Sekunden dauern, sind nicht zulässig. Kürzere Animationen dürfen zwar als Schleife erstellt werden, müssen aber nach 30 Sekunden beendet sein. Des Weiteren darf die maximale Frequenz der Bilder nicht mehr als 5 Frames pro Sekunde betragen.

Bezüglich der Dateiformate sind im GDN nur die Formate JPG, JPEG, PNG oder ZIP für statische Banner, sowie GIF oder SWF für animierte Banner erlaubt. Mit dem Format HTML5 können zudem Video- und Audioinhalte in die Banner eingebettet werden.

Häufig werden Bildanzeigen wegen schwacher Bildqualität, unklarer Relevanz oder irreführenden Inhalten abgelehnt. Eine detailliertere Übersicht über die Anforderungen im GDN findet ihr hier.

Fazit

Zusammenfassend kann man also sagen, dass bei der Erstellung von Bannern auf eine optimale Nutzererfahrung geachtet werden sollte. Somit ist Konsistenz hier das Zauberwort. Farbwahl, Werbebotschaft, Call-to-Action und die Zielseite sollten im Einklang stehen, um optimale Performanceergebnisse zu erzielen. Denn darum geht es  bei Werbebannern – eine gute Performance – ein schönes Aussehen alleine reicht nicht.

Gerne könnt ihr natürlich auch unsere „Paid Search & Display“-Abteilung kontaktieren, wenn ihr den Planungs- und Ausspielungsprozess eurer Display-Kampagnen unseren Experten anvertrauen wollt.

Viele Grüße

Bildquelle Titelbild : © by Naypong / iStockphoto.com

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