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5 einfache Tipps für die Werbebanner-Gestaltung

Bannerwerbung ist ein wirksames Instrument zur ersten Ansprache potentieller Kunden. Im Folgenden habe ich euch die wichtigsten Aspekte, die bei der Gestaltung von Werbebannern zu beachten sind, zusammengetragen.

Was gibt es bei der Gestaltung von Werbebannern zu beachten?

Neben den Bannerformaten ist bei der Erstellung und Gestaltung von Werbebannern natürlich noch einiges mehr zu bedenken. Neben technischen Fragen wie dem Dateityp des Banners, der Dateigröße oder der Frage, ob animierte oder statische Banner verwendet werden sollten, sind natürlich auch Fragen des Bannerdesigns – Aufbau, Farbwahl, Schriftart, Botschaft, Handlungsaufforderung – zu berücksichtigen.

Design der Banner

Das Kernelement einer performanten Display-Kampagne sind natürlich gut gestaltete Werbebanner, da nur ein gutes und stimmiges Design Vertrauen beim Nutzer erzeugt. Zwar ist es generell zu empfehlen, das Design der Werbebanner einer Online-Agentur zu überlassen, hier möchte ich aber schon einmal die wichtigsten Tipps mitgeben, wie Werbebanner richtig gestaltet werden:

1. Tipp: Text & Bildmaterial

Bei der Entscheidung, ob Bilder in der Bannerwerbung verwendet werden sollen, ist folgender Trade-off zu beachten. Während Werbebanner mit Bildern gut geeignet sind, um Emotionen beim Nutzer zu erzeugen, haben grafisch gestaltete Banner den Vorteil, dass Informationen an deine Zielgruppe übersichtlicher vermittelt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass nicht zu viele Textelemente verwendet werden, da zu viel Text schlicht und einfach nicht gelesen wird und Werbebanner unübersichtlich macht. Daher sollte der Fokus auf die zentral zu vermittelnde Botschaft und das Alleinstellungsmerkmal des Angebots gelegt werden.

Werbebotschaften wie zum Beispiel „Jetzt hohe Qualität zum halben Preis“ oder „Nur solange der Vorrat reicht“ sollten am meisten Platz in dem Banner beanspruchen. So werden diese zuerst wahrgenommen. Um die Markenbekanntheit zu erhöhen, sollte die Präsenz des Logos im Werbebanner passen.

OMK-Banner

Beispiel für ein Informationen vermittelndes Banner mit Call-to-Action „Ticket sichern“. (Bildquelle: © by web-netz)

Alpenglow-Banner

Beispiel für ein Banner, welches Emotionen hervorruft (Bildquelle: © by Alpenglow Expeditions)

2. Tipp: Farbwahl

Die richtige Farbwahl ist einer der auffälligsten und folglich wichtigsten Aspekte bei der Gestaltung von Werbebannern. Hier empfiehlt es sich, Farben zu verwenden, die zum einen zum Logo und zum anderen zur verlinkten Landingpage passen. Die primären Farben des Werbebanners sollten zudem nicht zu dunkel sein, damit die Display-Anzeige auch die Aufmerksamkeit der Zielgruppe anzieht. Vertrauen erwecken Werbebanner, die optisch gut zu der Website, in die sie eingebettet sind, passen. Gänzlich darin untergehen sollen die Werbebanner selbstverständlich nicht, denn sie sollen ja auffallen und zum Klicken anregen. Die folgende Infografik „Color Emotion Guide“ zeigt, welche Farbe wie wirkt und welche Logos diese Farben nutzen.

Guide zu den Farbemotionen

Gelb ist optimistisch, Rot hebt das Energielevel und Blau ist vertrauenswürdig. (Bildquelle: © bthelogocompany.net)

Als Beispiele, wie bekannte Unternehmen Werbebanner gestalten, dienen Zalando, TUI und Edeka. Zalando nutzt natürlich die Farbe Orange für die Bannerwerbung. Der Button mit der Handlungsaufforderung „Jetzt shoppen“ entspricht dem Farbton des Logos. Auch TUI und Edeka verwenden jeweils die auffälligen Farbtöne gemäß ihrer Corporate Identity.

Beispiel Zalando-Werbung

Beispiel für Zalando-Bannerwerbung auf wetter.com. (Bildquelle: © by Zalando)

Beispiel TUI-Banner

Beispiel für TUI-Bannerwerbung auf wetter.de. (Bildquelle: © by TUI)

Beispiel EDEKA-Bannerwerbung

Beispiel für EDEKA-Bannerwerbung auf wetter-online.de. (Bildquelle: © by Edeka)

3. Tipp: Animation

Ein jeder hat sicherlich schon die Erfahrung gemacht, dass animierte Werbebanner einem eher ins Auge springen als statische Banner. Somit erzielen die durch animierte Banner erzielten Einblendungen eine höhere Wirkung bei den Nutzern – und führen folglich zu einer höheren Klickrate. Es sollte jedoch hierbei beachtet werden, dass es zurzeit noch deutlich mehr Websites gibt, die ausschließlich statische Banner akzeptieren.

Animierte Banner-Anzeige

Beispiel einer animierten Banner-Anzeige mit Call-to-Action. (Bildquelle: © by web-netz)

4. Tipp: Call-to-Action

Um den Nutzer wissen zu lassen, was ihn durch einen Klick auf der Zielseite erwartet, oder um ihm einen entscheidenden Impuls zu geben, ist ein klar formulierter Call-to-Action essentiell. „Jetzt kostenlos anfragen“, „Jetzt mehr erfahren“ oder „Jetzt buchen“ sind gute Beispiele für eine konkrete Handlungsaufforderung.

5. Tipp: Schriftart

Leicht zu lesende Schriftarten sind ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Gestaltung von Werbebannern. Hier sollte speziell beachtet werden, dass die Schriftart keine Serifen enthält. Wir von web-netz empfehlen die Schriftarten: Roboto Regular, Arial, Tahoma und Verdana.

Technische Anforderungen

Neben Fragen des Designs sind auch technische und inhaltliche Anforderungen für Bannerwerbung zu beachten. So sind beispielsweise für das Google Display-Netzwerk (GDN) folgende Anforderungen zu erfüllen, damit die Werbebanner überhaupt ausgespielt werden:

  • Dateigröße sollte kleiner als 150 KB sein
  • Animationen sollten nicht mehr als 30 Sekunden dauern
  • Erlaubte Dateiformate sind JPG, JPEG, PNG, ZIP, SWF, HTML5

Wie auf den meisten Plattformen zur Ausspielung von Display-Werbung gibt es im GDN ein Limit für die maximale Größe der Bannerdatei. Im GDN muss die Datei beispielsweise kleiner als 150 KB sein. Natürlich sollte die Datei auch nicht zu klein sein. Werbebanner sollen schließlich nicht zu pixelig, also unscharf, erscheinen.

Animationen, die länger als 30 Sekunden dauern, sind nicht zulässig. Kürzere Animationen dürfen zwar als Schleife erstellt werden, müssen aber nach 30 Sekunden beendet sein. Des Weiteren darf die maximale Frequenz der Bilder nicht mehr als 5 Frames pro Sekunde betragen.

Bezüglich der Dateiformate sind im GDN nur die Formate JPG, JPEG, PNG oder ZIP für statische Banner, sowie GIF oder SWF für animierte Banner erlaubt. Mit dem Format HTML5 erstellt du Banner, in denen zudem Video- und Audioinhalte eingebettet werden können. Der große Vorteil der HTML5-Banner liegt in der responsiven Gestaltung, weshalb das Format auch sehr häufig für die Displaywerbung verwendet wird.

Häufig werden Bildanzeigen wegen schwacher Bildqualität, unklarer Relevanz oder irreführenden Inhalten abgelehnt. Eine detailliertere Übersicht über die Anforderungen im GDN findest du bei den Google Ads-Werberichtlinien.

Für Werbebanner gibt es unterschiedliche Formate. Dies hängt natürlich auch mit den verschiedenen Geräten (Computer, Tablets, Smartphones) und dessen Größen zusammen. Die drei folgenden beliebtesten Banner-Formate gehören zu den Standardgrößen:

  • Medium Retangle (300×250px)
  • Leaderboard (728×90px)
  • Wide Skyscraper (160×600px)

Ausführlichere Informationen findest du in unseren Artikel zu Banner-Formaten.

Fazit für eine erfolgreiche Bannerwerbung

Zusammenfassend kann man also sagen, dass bei der Gestaltung von Bannern auf eine optimale Nutzererfahrung geachtet werden sollte. Somit ist Konsistenz hier das Zauberwort. Farbwahl, Werbebotschaft, Call-to-Action und die Zielseite sollten im Einklang stehen, um optimale Performanceergebnisse zu erzielen. Denn darum geht es bei Werbebannern – eine gute Performance – ein schönes Aussehen alleine reicht nicht.

Gerne kannst du uns als Display-Advertising Agentur kontaktieren und den Planungs- und Ausspielungsprozess eurer Display-Kampagnen unseren Experten anvertrauen!

Viele Grüße

Bildquelle Titelbild : © by Naypong / iStockphoto.com

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