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Mann mit Laptop und Hologramm

9 Gründe für den Einsatz des Google Display-Netzwerks

Das Google Display-Netzwerk bietet enorme Möglichkeiten für Werbetreibende, da über die vielen Partnerwebsites 90% aller Internetnutzer angesprochen werden können. Ein besonderer Vorteil von Display-Anzeigen ist, dass sie sehr früh in der Customer Journey ansetzen. Noch bevor ein Nutzer gezielt nach einer Lösung sucht, kann er bereits während des Surfens auf für ihn relevanten Websites auf dein Unternehmen aufmerksam gemacht werden. Die folgenden neun Gründe geben dir einen detaillierten Einblick, warum die Werbung im Display-Netzwerk mithilfe von Display-Anzeigen wertvoll für dich sein kann!

1. Hohe Reichweite & Steigerung der Bekanntheit

Das Google Display-Netzwerk ist das weltweit größte Netzwerk für Displaywerbung und umfasst eine Vielzahl an Partnerseiten, auf denen Werbung geschaltet werden kann. Laut Google können mit dem Google Display-Netzwerk 90% aller Internetnutzer angesprochen werden, denn es besteht aus mehreren Millionen Premium- und Nischen-Websites mit denen du deine Zielgruppe weltweit ansprechen kannst. Die vielen Partnerseiten, auf denen deine Werbung geschaltet werden kann, bieten dir außerdem eine tolle Möglichkeit deine Bekanntheit zu steigern. Mit deinen Anzeigen kannst du potenzielle Kunden, die im Internet surfen, auf dein Unternehmen und deine Produkte aufmerksam machen. Eine multimediale und interaktive Werbung bietet dabei natürlich noch deutlich mehr Anreiz mit der Anzeige zu interagieren. Aber auch ohne geklickt zu werden, kann eine Anzeige eine positive Auswirkung auf die Steigerung der Bekanntheit und die Etablierung der Marke haben. Der Effekt ist uns allen vertraut: Werbung im Fernsehen und in Zeitschriften wirkt auch, obwohl keiner sie so ganz bewusst wahrnimmt.

Da Millionen von Nutzern über das Displaynetzwerk angesprochen werden können, ist es möglich verschiedenste Interessen abzudecken. Mit entsprechenden Anzeigenformaten und Targeting-Tools kann die Werbung ganz gezielt an die Nutzer adressiert werden, die relevant für dein Unternehmen sind und zu einem Kauf oder einer Anfrage aufgefordert werden sollen.

2. Zahlreiche Anzeigenformate

Im Google Display-Netzwerk kannst du deine Werbung mithilfe verschiedener Anzeigenformate schalten.

Zum Beispiel hast du die Möglichkeit Textanzeigen zu schalten. Diese sind vom Format her mit den Anzeigen in der Google-Suche vergleichbar. Textanzeigen haben eine besonders hohe Reichweite, wo wir wieder bei dem ersten Grund für den Einsatz des Google Display-Netzwerkes wären, denn viele Partnerseiten des Google Display-Netzwerkes unterstützen nur Textanzeigen. Noch dazu sind Textanzeigen kostengünstiger als Banner, die meist extern durch Grafiker erstellt werden müssen. Die bekannteste Form der Display-Anzeigen sind sicherlich die Banner, sogenannte Bild- oder Image-Anzeigen. Hierbei können Bild-, Flash- oder Video-Elemente in die Anzeige eingebaut werden. Diese Elemente können statisch oder animiert sein und machen deine Anzeigen für die Nutzer interessanter.

Rich-Media-Anzeigen sind mit Bild-Anzeigen zu vergleichen, können jedoch interaktive Elemente oder Animationen enthalten. Ein Beispiel dafür wäre ein Banner, bei dem in ein paar Sekunden eine kurze Geschichte erzählt wird, die durch sich ändernde Texte und passende Bilder begleitet wird. Am Ende der Abfolge steht dann ein bestimmter „Call-to-Action“, wie z.B. „Jetzt informieren!“, der den Nutzer zu einem Klick auf das Banner animieren soll.

Auch Videoanzeigen sind im Rahmen des Google Display-Netzwerkes möglich. Deine Videos können bei YouTube in Form von In-Stream- und In-Display-Anzeigen geschaltet werden. In-Stream bezeichnet dabei die Schaltung deines Videos am Anfang oder in der Mitte eines YouTube-Videos und In-Display die Platzierung deines Videos auf Werbeplätzen neben den Videos auf YouTube. Nähere Informationen findest du in unserem Blogartikel „Google AdWords: Beyond Search – Display Ads & YouTube True View“.

Die Anzeigen können auf Desktop- oder Laptop-Computer, iPhones und Android-Geräte ausgerichtet werden. Es besteht auch die Möglichkeit die Kampagnen im Google Display-Netzwerk auf die verschiedenen Betriebssysteme der Mobilgeräte auszurichten.

Screenshot responsive Textanzeigen

Responsive Textanzeigen: Beispiele für native Anzeige, Bild-Anzeige und Text-Anzeige.

3. Responsive Textanzeigen

Diese Textanzeigen passen sich automatisch in Größe und Format an die Werbefläche an, was bei den verschiedenen Partnerseiten im Google Display-Netzwerk ein praktischer Vorteil ist. So musst du als Werbetreibender nicht mehr zahlreiche Anzeigenformate erstellen, um alle Größen abzudecken. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie sich automatisch so anpassen, dass deine Werbeziele erreicht werden. Dies führt zu einer Steigerung der Reichweite und einer erhöhten Werbewirkung. Noch dazu hast du so Text- und Bild-Anzeige in einem. Responsive Textanzeigen können außerdem auch als native Anzeigen ausgespielt werden, wodurch die Werbung als unauffälliger und weniger störend wahrgenommen wird.

4. Erreichen von relevanten Nutzern

Mittels unterschiedlichen Targeting-Tools können genau die Nutzer erreicht werden, die für dein Unternehmen relevant sind.

Das Kontext-Targeting spricht die Nutzer an, während sie Webinhalte lesen, die mit deinen Produkten in Verbindung stehen. Dabei werden relevante Begriffe, sogenannte Keywords, hinterlegt. Diese nutzt Google dann um deine Werbung auf Internetseiten auszuliefern, die mit deinen Keywords in Verbindung stehen.

Wenn du hingegen schon eine Vermutung hast, welche Seiten von deinen Kunden oft besucht werden, kannst du auch selbst auswählen auf welchen Websites du werben möchtest. Hierfür gibt es das Placement-Targeting. Welche Seiten von deinen Kunden besucht werden, kannst du auch ganz einfach mit dem Display-Planner von Google herausfinden und relevante Websites auswählen.

Mit dem themenbezogenen Targeting kannst du Themen auswählen, die für dein Unternehmen von Bedeutung sind. Deine Anzeigen werden dann auf entsprechenden Websites ausgeliefert.

Mithilfe der Ausrichtung auf Interessen-Kategorien erreichen deine Anzeigen die Personen, die sich für diese Themen interessieren, unabhängig davon auf welcher Website sie gerade unterwegs sind.

Die geografische Ausrichtung macht es möglich, relevante Anzeigen für die Nutzer aufgrund ihres Standortes auszuspielen. Außerdem kannst du deine Anzeigen auf eine bestimmte Region, Postleitzahl oder Sprache ausrichten.

Die verschiedenen Tools können auch miteinander kombiniert werden. Man sollte jedoch zu Beginn einer Display-Kampagne eher mehr Nutzer ansprechen und dann nach und nach die Zielgruppe verfeinern. Dies ist auch für die Optimierung sinnvoll.

Roter Kreis auf Scheibe mit Personen

Targeting: Die Zielgruppe lieber erst nach und nach enger eingrenzen.

5. Nutzer erneut ansprechen

Laut einer Google-Studie aus dem Jahr 2010, werden mit Remarketing 51% mehr Conversions erzielt. Die Kosten pro Conversion (CPA-Wert) waren dabei um 28% niedriger. Durch eine Remarketing-Kampagne im Google Display-Netzwerk kannst du Kunden, die an deinem Produkt interessiert sind, gezielt erneut ansprechen. Dazu zählen z.B. Nutzer, die deine Website schon einmal besucht, aber nichts gekauft haben. Wie du erfolgreich Remarketing betreiben kannst, erfährst du in unserem Blogartikel „7 Tipps für erfolgreiches Remarketing über Google AdWords„.

6. Werbeziele erreichen

Das Google Display-Netzwerk kannst du vor allem dann benutzen, wenn du mit deiner Werbung die folgenden Ziele erreichen willst:

– Erhöhung der Markenbekanntheit

– Aufbau einer Kundenbindung

– Förderung der Interaktion mit dem Kunden

Jubelnde Menschen vor Laptop

Deine Werbeziele wie z.B. die Erhöhung der Markenbekanntheit kannst du mithilfe von Display-Anzeigen erreichen.

7. Kontrolle und Transparenz

Die verschiedenen Targeting-Tools ermöglichen es dir selbst zu entscheiden, auf welchen Websites deine Anzeigen geschaltet werden. Auch beim Remarketing kannst du selbst entscheiden, welche Nutzer du noch einmal ansprechen möchtest. Außerdem bieten verschiedene Tools wie beispielsweise der Bericht zu den Anzeigen-Placements, das Conversion-Optimierungstool und das Conversion-Tracking detaillierte Einsichten in Bezug auf die Wirksamkeit deiner Werbung.

Chart geht aufwärts

Umsatzsteigerung: Das Display-Netzwerk hilft dir deinen Umsatz zu steigern.

8. Gebotsstrategien

Im Google Display-Netzwerk kannst du zwischen verschiedenen Arten von Gebotsstrategien wählen, die für unterschiedliche Werbeziele geeignet sind.

Wenn du Zugriffe auf deiner Website generieren möchtest, dein Ziel also die Erhöhung der Klickzahlen ist, solltest du CPC-Gebote nutzen. Du bezahlst in diesem Fall pro Klick auf deine Anzeige und hast zwei verschiedene Gebotsstrategien zur Auswahl. Eine davon ist eine automatische Gebotsstrategie bei der nur ein Tagesbudget festgelegt werden muss. Alles andere macht Google für dich. Die zweite Option ist eine manuelle Eingabe deiner Gebote, bei der du deine maximalen CPC-Gebote selbst verwaltest.

Ist dein Ziel aber nicht vorrangig die Erhöhung der Klickzahlen sondern die Steigerung der Bekanntheit, solltest du CPM-Gebote einsetzen. CPM steht hierbei als Abkürzung für Cost per 1.000 Impressionen (also den Preis-pro-1.000 Impressionen). Hierbei entscheidest du wie viel du bereit bist für 1.000 Impressionen zu zahlen und kannst so die Anzeigenpräsenz steuern.

Eine weitere Möglichkeit zur Abgabe von Geboten sind die Ziel-CPA-Gebote. Damit können Gebote direkt für Conversions (also z.B. Käufe oder Anfragen) abgegeben werden. Diese Option bietet sich vor allem dann an, wenn möglichst viele Conversions erzielt werden sollen. Es sind jedoch einige Anforderungen notwendig, die erfüllt sein müssen.

Mit der Strategie „Ziel-ROAS“ kann ein Gebot auf Basis des Ziels „Return on Advertising Spend“, also der Umsatz-Kosten-Relation, abgegeben werden. Damit lässt sich der Umsatz steigern und der Conversion-Wert weiter optimieren. Die Gebote werden dabei von Google automatisch optimiert.

9. Messbarkeit

Die Schaltung der Anzeigen läuft über ein Google AdWords-Konto und ist daher mithilfe von Berichten messbar. Es ist zudem wichtig, dass ein Conversion-Tracking eingerichtet ist, um nicht nur Klicks und Impressionen sondern auch z.B. Verkäufe oder Anfragen zu erfassen. Der große Vorteil von Display- und Video-Werbung im Vergleich zu klassischen Werbeanzeigen in Zeitschriften oder der Fernsehwerbung ist, dass die Interaktion mit dem Kunden hierbei zahlenmäßig direkt messbar ist. Für Werbetreibende ist diese Messbarkeit besonders hilfreich, um Erfolge und Effektivität der Werbung auszuwerten und dann mittels Optimierungen immer zielgerichteter kostengünstig die relevante Zielgruppe anzusprechen.

Tablet und Laptop auf Tisch

Den Erfolg deiner Display-Anzeigen kannst du mithilfe von Berichten messen.

Fazit

Diese neun Gründe zeigen deutlich, dass das Google Display-Netzwerk eine Menge Möglichkeiten für deine Werbung bietet und auf jeden Fall eine lohnende Ergänzung zu den Anzeigen im Google Such-Netzwerk darstellt, denn hier können dank der vielen Targeting-Optionen viele relevante Nutzer angesprochen werden. Wichtig ist, dass man die Performance-Daten einer Suchkampagne nicht einfach 1:1 mit der einer Display-Kampagne vergleicht. Anzeigen im Google Such-Netzwerk bedienen eine „konkrete“ Suchanfrage und richten sich direkt an den Konsumenten, der bereits eine Kauf- bzw. Infoabsicht hat (Pull-Marketing). Gemessen wird der Erfolg einer Suchkampagne in den meisten Fällen daher an der Anzahl der Conversions (also getätigten Käufen oder Anfragen).

Bei dem Thema Google Display Netzwerk ist es hingegen immer wichtig sich bewusst zu machen, dass man Display-Anzeigen sehr gut dafür einsetzen kann viel früher in der Customer Journey anzusetzen. Hierbei lautet das Ziel: Aufmerksamkeit  generieren, einen Branding-Effekt erzielen und Nutzer ansprechen, die bislang noch keinen Kontakt zu deiner Marke, deinen Produkten oder deinen Dienstleistungen hatte. Dies ist ein klassisches Beispiel für Push-Marketing und zahlt sich auf lange Frist aus. Denn je mehr Nutzer dein Unternehmen und deine Produkte kennen, je mehr werden dich bei einer späteren konkreten Suchanfrage in Betracht ziehen. Die potenzielle Käufergruppe wird somit langfristig vergrößert, damit wirkt jeder Klick auf eine Displayanzeige assistierend, auch wenn er in der ersten Instanz noch keine direkte Conversion liefert.

Noch mehr Informationen zum Google Display-Netzwerk und über die Erstellung deiner Display-Kampagne erfährst du in unserem Blogartikel „Banner-Styleguide für das Google-Display-Netzwerk“.

Also nicht lange warten, sondern schnell Werbung im Display-Netzwerk schalten. Auf geht’s!

Viele Grüße

Unterschrift Mareike Roost

 

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