Unser web-netz Blog

News, Interviews & Fachartikel aus der Welt des Online-Marketings
Google Werbung - mehr als Suchanzeigen

Google Werbung – Mehr als nur Suchanzeigen

Suchanzeigen in der Google-Suche zu schalten, ist die gängigste Methode, um Google als Werbeplattform zu nutzen. Doch die Vielfalt der Werbung, die über Google ausgesteuert werden kann, ist sehr viel größer.

So lässt sich wunderbar YouTube- oder Display-Werbung nutzen, um neue Kunden anzusprechen oder gezieltes Remarketing zu betreiben. Google Shopping ist die ideale Möglichkeit für Online-Shops, ihre Produkte einem kaufbereiten Publikum zu präsentieren.

Im Folgenden möchte ich euch deshalb einmal die Vorteile der unterschiedlichen Google-Produkte vorstellen, damit ihr zukünftig die volle Angebotspalette von Google nutzen könnt.

YouTube:

Lasst uns erst einmal mit ein paar Fakten starten: Mittlerweile nutzt fast jeder dritte Internet-User rund um den Erdball YouTube, die Video-Plattform von Google: Das sind rund 1,5 Milliarden aktive Nutzer im Monat – eine wirklich große Zielgruppe! Damit ist YouTube nach Facebook die am zweithäufigsten genutzte soziale Plattform der Welt. Es hält sich zwar noch hartnäckig das Vorurteil, dass hauptsächlich eine sehr junge Zielgruppe YouTube nutzt, allerdings sprechen die aktuellen Zahlen dagegen: Die meisten Nutzer sind zwischen 25 und 44 Jahre alt. Auch Google betont in seinem aktuellen Fact-Sheet über YouTube aus dem Dezember 2017, dass 77 % der Deutschen, die sich im Internet bewegen, YouTube jeden Monat nutzen.

Wir haben also eine wahnsinnig hohe Reichweite, über die wir potenzielle Kunden erreichen können.

Ihr werbt noch nicht auf YouTube, weil ihr keinen Video-Content habt und weil Video-Erstellung euch zu teuer ist? Das solltet ihr dringend nochmal überdenken, denn die Produktionskosten müssen nicht hoch sein. Auch mit geringem Budget könnt ihr ein Video produzieren (lassen), das ihr dann nicht nur für YouTube, sondern z.B. auch für eure Homepage, für Facebook und viele weitere Werbemöglichkeiten nutzen könnt. Google bietet mit der Webseite YouTube Creators ganz viele spannende Einblicke und Tipps rund um das Thema YouTube und Videoerstellung.

Um eure Werbung optimal aussteuern zu können, habt ihr viele verschiedene Targeting-Möglichkeiten, wie z.B. nach demographischen Merkmalen, Interessen oder Lebensereignissen. Ihr könnt auch Remarketinglisten nutzen. Euch in diesem Rahmen die verschiedenen Formate vorzustellen, führt leider etwas zu weit, aber praktischerweise hat Google eine schöne Zusammenfassung erstellt.

Für unseren Kunden die Sparkasse Lüneburg haben wir trotz eines geringen Budgets mit einer regional und zeitlich eng begrenzten Werbekampagne eine hohe Reichweite per YouTube In-Stream Videoanzeigen erzielt und somit die Aufmerksamkeit an Produkten der Sparkasse Lüneburg gesteigert. Ein 39 Sekunden kurzes Video der Sparkasse Lüneburg wurde mit der von uns optimierten Auslieferung u.a. Zielgruppen mit Interesse an den Themen Reiseziele & Flugreisen angezeigt. Das ganze bei einer sehr guten Kosteneffizienz im teuren Finanzsegment: Cost-per-View bei durchschnittlich 5 Cent. Denn der Vorteil der TrueView-Anzeigen besteht darin, dass die Markenbotschaft nur dann bezahlt werden muss, wenn ein Nutzer mehr als 30 Sekunden des Videos anschaut oder auf das Video klickt. Hier könnt ihr den ganzen Case zur Sparkasse Lüneburg lesen.

Nutzt also YouTube um Interesse & Aufmerksamkeit zu generieren und um eure Markenloyalität zu erhöhen.

Display:

Bei Display-Werbung steht nicht der Abverkauf und eine hohe Klickrate im Vordergrund, sondern die Reichweite gemessen in Impressionen, um die Bekanntheit einer Marke oder eines Produktes zu vergrößern.

Dieses Ziel sollte man immer im Hinterkopf behalten und sich dabei bewusst machen, dass die Performance von Display-Kampagnen nicht mit Search-Kampagnen vergleichbar ist. Ein besserer Vergleichspartner für Displayanzeigen sind z.B. Werbeanzeigen in Magazinen. Für Anzeigen in Magazinen wird teilweise ein sehr hoher Preis bezahlt und die Reichweite ist durch die Auflage begrenzt. Displayanzeigen hingegen bieten häufig eine wesentlich höhere Reichweite zu niedrigeren Kosten an. Und welche Performancewerte erhält man, wenn man eine Anzeige in einem Magazin schaltet? Eigentlich nicht besonders viele, wenn man genau drüber nachdenkt. Keiner kann einem sagen, ob sich die Magazinleser die Anzeige wirklich angesehen haben und später auf die Webseite gegangen sind. Bei Display-Anzeigen kann man das aber auswerten und hat außerdem direkten Einfluss auf die Zielgruppe. Es ist also vielleicht mal eine Überlegung wert, einen Teil eures Print-Budgets in eine Displaykampagne zu investieren…

Verschiedene Anzeigenformate bei Display-Werbung

Verschiedene Anzeigenformate bei Display-Werbung. (Bildquelle: © by Google Displaynetwork)

Bei der Verwendung von Display-Anzeigen werden drei verschiedene Ziele verfolgt:

  1. Bekanntheit erhöhen:
    Mit Hilfe des Google Display Netzwerkes können potenzielle Kunden auf das Unternehmen aufmerksam gemacht werden. Durch gezieltes Targeting kann die für das Unternehmen relevante (neue) Zielgruppe angesprochen werden.
  1. Umsatz steigern:
    Die Anzeigen werden auf relevanten Websites und für mehr Nutzer und Neukunden geschaltet. So ist das beworbene Unternehmen das Erste, an das die Nutzer denken, wenn es zu einem Kauf kommt.
  1. Kundeninteresse erneut wecken (Remarketing):
    Mit Display-Anzeigen können gezielt bestehende Kunden oder Interessierte erneut adressiert werden. Die Anzeigen können dabei so ausgerichtet werden, dass sowohl Käufer, als auch Nutzer, die nur die Website besucht und bisher nichts gekauft haben, nochmals angesprochen werden. So werden die Nutzer an den Shop und die Produkte erinnert und besuchen die Website oder schließen einen (erneuten) Kauf ab.

Google Shopping:

Dieses Format kann nur verwendet werden, wenn ein Online-Shop existiert. Dann ist Google Shopping allerdings auch die ideale Plattform, um Produkte gezielt online zu vermarkten und zu verkaufen.

Google Shopping:- Vergleich Desktop- und mobile Darstellung

Die Anzeigen nehmen sowohl bei der Desktop- (links), als auch bei der mobilen Ansicht (rechts) viel Platz über den Suchergebnissen ein. (Bildquelle: © by google.de)

Die Erstellung der Shopping-Anzeigen ist kein großer Aufwand. Für die Betreibung des Online-Shops existiert bereits ein Datenfeed, in dem die Produkte und Verfügbarkeiten gepflegt werden. Dieser muss um Google Produktkategorien erweitert werden und schon steht das Grundgerüst.

Im nächsten Schritt muss ein Account im Google Merchant Center angelegt werden. Dieses dient als Schnittstelle zwischen dem Online-Shop und AdWords. Im Merchant Center kann der Datenfeed ganz unkompliziert hochgeladen und stetig automatisch aktualisiert werden. Des Weiteren muss das Merchant Center noch mit Google AdWords verknüpft werden und schon kann es losgehen. Weitere Informationen zum Datenfeed und zum Merchant Center findet ihr in der Google-Hilfe.

Doch wie funktionieren die Shopping-Anzeigen?

Ein Nutzer stellt bei Google eine Suchanfrage, woraufhin Google in den Produktfeeds der Werbetreibenden nach Daten sucht. Die eigenen Anzeigen werden geschaltet, wenn die Suchanfrage des Nutzers mit Daten aus dem Datenfeed übereinstimmen. So kann der Nutzer sich einzelne Produkte schnell im Vergleich anschauen.

Vor allem in Verbindung mit der Schaltung von klassischen Suchanzeigen ist Google Shopping besonders wirkungsvoll, da bestenfalls beide Anzeigen gleichzeitig ausgespielt werden. Somit wird in den Suchergebnissen besonders viel Platz eingenommen und potenzielle Käufer werden noch aufmerksamer auf euren Online-Shop.

Weitere Vorteile sind, dass die Nutzer, die in Google Shopping suchen, bereits zur kaufbereiten Zielgruppe gehören und dass auf den Shop über die Produkte aufmerksam gemacht werden kann, auch wenn noch keine oder aktuell noch wenig Markenbekanntschaft für den Shop existiert.

Fazit

Wie ihr seht, hat Google so einiges mehr zu bieten als nur die „Suche“. Meine Empfehlung ist daher: Nutzt die vielfältigen Möglichkeiten, um noch mehr potenzielle Kunden zu erreichen und eure Markenbekanntheit zu erweitern. Gerne können wir dich auch dabei beraten und unterstützen. Melde dich einfach bei uns!

Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß beim Ausprobieren der Google Produkt-Vielfalt!

Beste Grüße
Unterschrift Lenelotte

Bildquelle Titelbild : © by christingasner / iStockphoto.com


Jetzt Tickets sichern auf https://www.omk2018.de/tickets

Kommentar verfassen