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7 Tipps und Tricks für Affiliate-Merchants

Falls du unseren Blogartikel Insights zum gelungenen Programmstart gelesen hast, weißt du, dass es beim Affiliate-Programmstart einige Stolpersteine geben kann. Aber auch, wenn dein Programm bereits erfolgreich live beim Netzwerk ist, gibt es stets Optimierungsbedarf. Hier ein paar Tipps und Tricks, damit du möglichst lange erfolgreich bleibst.

1) Viele verschiedene Partner = viele Möglichkeiten

Wie bereits zum Programmstart beschrieben, sollte man vermeiden, zu streng bei der Partnerauswahl zu sein und am Anfang möglichst viele unterschiedliche Publisherarten zuzulassen. Es dauert meist eine gewisse Zeit, bis die Partner von einem neuen Programmstart erfahren, sodass Bewerbungen nur nach und nach eingehen. Durch wirksame Platzierung, z.B. auf Gutschein– oder Cashbackseiten, kann dein Web-Shop durchaus Reichweite erzielen und du kannst Neukunden gewinnen.

Auf Reichweite aufbauen

Empfehlenswert ist es auch, bei der Wahl der Partner „Newcomern“ eine Chance zu geben, bei denen man durchaus Potenzial erkennt, deren Reichweite aber ggf. noch gering ist. Denn oft sind bei diesen Partnern zum Start noch die Einstiegskriterien geringer. Je länger sich diese am Markt etablieren und je beliebter sie ggf. bei anderen Onlineshops werden, kann es nämlich sein, dass sie an einer Kooperation mit einem kleineren Onlineshop zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr interessiert sind und sich die Einstiegskriterien erhöhen.

Drum prüfe, wer sich ewig bindet …

… diese alte Weisheit gilt auch im Affiliate-Bereich. Falls ich als Merchant nicht von dem Partner überzeugt bin, habe ich ja jederzeit die Möglichkeit, mich von diesem zu trennen und nach neuen Partnern zu suchen. Selbstverständlich sollte ich dabei auch immer ein Auge auf etwaige Betrugsmöglichkeiten wie etwa Brand Bidding haben und regelmäßig Tests durchführen oder mich durch ein Brand Bidding Tool absichern. Viele Partner schaffen viele Möglichkeiten, Umsatz zu generieren, was allerdings nicht dazu führen sollte, dass ich die Übersicht über mein Programm verliere.

2) Verzeichnisse und Newsletter zur Publisherakquise nutzen

„Hallo, ich bin auch noch da?!“ Aufgrund der Vielzahl von Affiliate-Programmen ist es wichtig, sich von der Masse, der Konkurrenz abzuheben und die vielen unterschiedlichen Partner auf sich aufmerksam zu machen. Laut einer aktuellen Umfrage von Projecter informieren sich 40 % der etwa 100 Befragten über Partnerprogrammverzeichnisse wie 100partnerprogramme.de. 100partnerprogramme zählt zu den wichtigsten Plattformen für Publisher und macht auf neue Programme und laufende Aktionen aufmerksam.

Und das Beste ist – die Pflege deines Affiliate-Programms bei 100partnerprogramme ist kostenlos. Die Mühe, die Daten aktuell zu halten, lohnt sich also. Ebenso ist es möglich, eine Platzierung im 100pp.de Newsletter zu erwerben, um so verstärkt potenzielle Partner auf sich aufmerksam zu machen.

Laut der Studie beziehen 27 % der Publisher ihre Informationen aus Newslettern, 37 % der Befragten gaben an, dass sie ihre Infos aus der Programmbeschreibung im Netzwerk bekommen. Also ein guter Grund, die Programmbeschreibung regelmäßig zu aktualisieren und vielleicht auch mal darüber nachzudenken, mit einem Netzwerk-Newsletter neue Partner anzusprechen. Das Netzwerk deines Vertrauens hilft dir hier bestimmt gerne weiter und empfiehlt dir auch thematisch passende Newsletter, damit dein Partnerprogramm auch nicht bei themenfremden Anzeigen „untergeht“.

Eye3) Behandle deine Partner auf Augenhöhe

Kommunikation ist hierbei das A und O. Dazu gehört natürlich, dass du deinen Partnern für Fragen über das Programm zur Verfügung stehst, aber auch, dass du deine Publisher auf Aktionen und Programmänderungen aufmerksam machst. Generell hat man im Netzwerk-Backend die Möglichkeit, bestehende Partner kostenlos, z.B. in Form eines Mailings, anschreiben zu können. Gerade wenn sich Programm-Restriktionen geändert haben, ist es nur fair, diese den Partnern rechtzeitig mitzuteilen, bevor diese sich fragen, weshalb einige Sales nicht vergütet wurden.

Apropos Sales: Ein regelmäßiger Abgleich der Sales führt natürlich zur regelmäßigen Provisionsausschüttungen und gestaltet das Affiliate-Programm für die Partner durchaus attraktiver.

4) Affiliate-Aktionen schaffen Anreize

Wir lieben als Endkunden Online-Shops, bei denen es etwas „on top“ gibt – unsere Affiliate-Partner entsprechend auch:

Affiliate-Aktionen dienen als Anreiz dafür, die Werbung zu erhöhen und mehr Verkäufe zu generieren. Darüber hinaus erhöhen ausgewählte Portale bei abgestimmten Kooperationen den Traffic. Hier ein paar bekannte Affiliate-Aktionen:

  • Gewinnspielrallye für Affiliates (an Sale-Anzahl orientierte Auslosung)
  • Provisionserhöhung
  • Exklusive Kooperation, beispielsweise durch Bereitstellung eines exklusiven Gutscheins für ein Gutscheinportal

Nicht zu vergessen: Gerne die Affiliate-Aktion über Newsletter und/oder bei 100partnerprogramme in der Programmbeschreibung bewerben, damit auch kein Partner die Aktion verpasst!

5) Passende Werbemittel runden das Profil ab

Oft erfolgt der Programmstart mit einem Bannerset. Das reicht i.d.R. auch vollkommen aus. Schwierig wird es, wenn du in deinem Online-Shop Produkte für unterschiedliche Zielgruppen anbietest, die Zielgruppenansprache auf den Bannern allerdings dieselbe ist.

Die Partner bemerken natürlich oft sehr viel schneller als der Merchant, ob bzw. welche Banner sich zur Bewerbung welcher Produkte eignen. Gerade themenrelevante Blogs binden oft gerne Banner ein, mit denen sie bzw. ihre Leser sich identifizieren können. Falls möglich oder bestenfalls aufgrund der Bereitstellung für andere Kanäle eh schon vorhanden, gerne den Partnern zielgruppenrelevante Banner zur Verfügung stellen.

Das gleiche gilt selbstverständlich auch für den Abverkauf bestimmter Produkte. Existieren hier bereits Banner, können diese auch für den Affiliate-Kanal eingesetzt werden, um die Partner auf den Abverkauf aufmerksam zu machen und vielleicht auch eine Aktion (z.B. Provisionserhöhung auf o.g. Produkte) drumherum zu gestalten.

Kleiner Tipp: Keine Werbemittel, die bereits im Netzwerk aktiviert worden sind, wieder löschen. Gegebenenfalls hat ein Partner diese bereits eingebunden und würde im schlimmsten Fall auf seiner Seite nur noch eine leere Werbefläche angezeigt bekommen. Lieber die bestehenden Banner durch neue ersetzen.

6) Feed sollte stets aktuell gehalten werden

Ob für Retargeter oder Preisvergleicher & Co. – ein aktuell gehaltener Feed ist selbstverständlich auch für ein laufendes Programm von essenzieller Bedeutung. Dieser sollte regelmäßig, abhängig vom Wechsel der Produkte im Shop, mindestens einmal am Tag aktualisiert werden. Mehr über die Generierung eines optimalen Affiliate-Feeds erfährst du hier. (https://www.web-netz.de/blog/affiliate-marketing-produktfeed-erstellen/)

City Viewer7) Verliere den Wettbewerb nicht aus dem Blick!

Die Konkurrenz schläft nicht. Um nicht mit deinem Affiliate-Programm hinterherzuhinken, solltest du zumindest regelmäßig den Markt beobachten. Wie hoch fällt die Provision der Wettbewerber aus, wie verhält sich die Cookie-Laufzeit? Welche Aktionen veranstaltet die Konkurrenz zur Bindung ihrer Partner?

In diesem Fall eignet sich 100partnerprogramme.de nicht nur zur Publisherakquise, sondern auch zur Marktbeobachtung.

Fazit:

Um sich von anderen Affiliate-Programmen abzuheben und sein Programm zu optimieren, erfordert es vor allem Kontinuität. Nur wenn die Publisher-Kommunikation regelmäßig erfolgt, Wert auf aktualisierte Programmbeschreibungen, Werbemittel und Feeds gelegt wird, kann ein Programm auch nach dem Start erfolgreich sein. Ein bisschen Mut, neue Publisher-Modelle zu testen, kann dabei auch nicht schaden.

Ich wünsche Dir weiterhin bei deinem Affiliate-Programm viel Erfolg und freue mich auf Deine Fragen und Dein Feedback!

Viele Grüße

Unterschrift

Bilder: © by Stock photo ErikSmits, smjdesign, studio-fi

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