Die Bundesliga trägt Geisterspiele aus, der Fan ist aber mit nur einem Klick ganz nah dran an seinem Verein. Welche Vermarktungspotenzial die Vereine bisher noch nicht vollständig heben und wie sich der BVB als Marke in den sozialen Medien präsentieren kann, hat web-netz Geschäftsführer Patrick Pietruck im Interview mit den Ruhr Nachrichten erklärt.

„Unternehmen aus anderen Branchen zahlen reichweitenstarken Influencern Geld, damit diese ihr Produkt auf Social-Media-Kanälen zeigen. Die Bundesligavereine haben den großen Vorteil ihre Influencer selbst unter Vertrag zu haben und machen viel zu wenig daraus. Nicht nur die Topstars mit besonders großen Reichweiten ab einer Million Abonnenten kommen dafür in Frage, sondern viele Profis eignen sich hervorragend als Influencer, weil deren Bekanntheit zumindest in der jeweiligen Fanclub-Landschaft groß ist. Die Lösung wäre die bewusste Einbindung der Spieler durch vereinbarte Posts oder Postserien zu bestimmten Themen – wie z.B. Präsentation des neuen Trikots – auf deren reichweitenstarken Kanälen, damit die Fans dann anschließend die Kanäle des Vereins besuchen. “

Patrick Pietruck, Geschäftsführer web-netz

Das komplette Interview gibt es hier: „Fantoken sind weit weg für den traditionellen Fan“ (Paywall)