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Google Ads optimieren: Die 8 wichtigsten Regeln

Google Ads Kampagnen sind schnell aufgesetzt – so heißt es zumindest immer in der Theorie. Selbst bei einem neu erstellten Konto kann bei Hinterlegung einer Kreditkarte, die eigene Anzeige innerhalb von 5 Minuten laufen. Aber was dann? Einfach laufen lassen – oder jede Stunde überprüfen? Wir haben die 8 wichtigsten Regeln zur Google Ads Optimierung (ehemals AdWords) für euch!

Optimierungs-Regel #1: Die richtige Keyword-Auswahl

Im Google Ads Konto werden dir vier Keyword-Optionen zur Auswahl angeboten:

  • Weitgehend
  • Modifiziert weitgehend
  • Wortgruppe
  • Genau passend

Gehe behutsam mit diesen Optionen um. Denn vereinfacht gesagt, gibst du mit der weitgehenden Keyword-Option Google das Zepter in die Hand. Das Wort „Schuhe“ in weitgehend eingebucht, erlaubt auch die Anzeigenschaltung bei ähnlichen Suchbegriffen, wie z. B. Sandalette. Was „ähnlich“ ist, entscheidet Google selber. Und das gerne auch mal großzügig.

Schränke die Anzeigenschaltung also lieber ein, und verwende eher die beiden Optionen „Genau Passend“ und „Wortgruppe“. Zusätzlich ist die modifizierte weitgehende Option super, um gerade zu Beginn von Anzeigengruppen auch weiterfassende Keyword-Ideen zu bekommen. So sparst du dir erstmal die Mühe, alle Variationen von Suchbegriffen in den Optionen „Genau Passend“ und „Wortgruppe“ einzubuchen. Anhand der Liste mit Suchanfragen kannst du dann dein Keyword-Set stetig erweitern.

Optimierungs-Regel #2: Passende Anzeigentexte

Schöne und auffällige Anzeigentexte sind wirklich sehr wichtig. Sie haben direkten Einfluss auf die Klickrate.

Damit du das Beste aus deinen Anzeigen herausholst, solltest du immer zwei Anzeigen gegeneinander testen! Dafür bitte auch die unbestimmte Anzeigenrotation einstellen. So optimierst Du die Anzeigen und nicht Google!

Anzeigenroration AdWords

Meine Empfehlung: Immer schön weiter testen – nur, weil eine Anzeige jetzt gut funktioniert, muss sie nicht auch nächstes Jahr genauso gut performen!

Optimierungs-Regel #3: Die richtige Einstellung macht´s!

Oft ist die bereits vorgegebene Einstellung von Google Ads nicht optimal! Behalte eins immer Kopf: Google erzielt seine Haupteinnahmen über Werbung. Und hat damit ein großes Interesse, dass viele Nutzer die Anzeigen sehen und vor allem auch klicken wollen. Stelle also lieber alle Einstellungen infrage und versuche selber zu optimieren – und nicht Google Ads optimieren zu lassen.

Optimierungs-Regel #4: Optimale Displaykampagnen

Zugegebenermaßen sind online Ad Builder gar nicht mal so schlecht. Aber Banner vom Grafiker sollten trotzdem immer deine erste Wahl sein, wenn du einen guten Grafiker zur Hand hast.

Die Ausrichtungen im Google Display-Netzwerk sind so komplex, dass wir diese nochmal in einem eigenen Blog-Beitrag veröffentlicht haben.

Optimierungs-Regel #5: Kampagnen regelmäßig kontrollieren

Insbesondere in den ersten Tagen und Wochen solltest du dein Google Ads Konto ganz genau überprüfen und optimieren. Bei uns gilt das „4-Augen-Prinzip“: Vor Start neuer Kampagnen schaut immer noch eine zweite Person auf das Konto. Und im Laufe der ersten Woche ebenso. Denn vier Augen sehen immer mehr als zwei!

Optimierungs-Regel #6: Anzeigenerweiterungen lohnen sich

Anzeige Stylefruits

Mit Anzeigenerweiterungen können deine Anzeigen größer und auffälliger erscheinen. Dabei kannst du Rabatte, Sonderaktionen, Vorzüge deiner Produkte o.ä. kommunizieren.

Wie bereits bei Regel #2 geschrieben, sind gute Anzeigentexte Pflicht. Und dazu gehören auch die Anzeigenerweiterungen. Denn mit diesen können deine Anzeigen größer und auffälliger erscheinen. Dabei kannst du Rabatte, Sonderaktionen, Vorzüge deiner Produkte o.ä. kommunizieren.

Auch wenn es Mühe macht, die Anzeigenerweiterung auf den neuesten Stand zu bringen: Es lohnt sich. Der Support von Google sagt dazu:

„Bei zwei konkurrierenden Anzeigen mit gleichem Gebot und gleicher Qualität wird grundsätzlich die Anzeige besser platziert, die aufgrund der Erweiterung vermutlich erfolgreicher ist.“ (Quelle: Google Support)

Grund genug, die Anzeigenerweiterungen sauber zu pflegen, oder? Und auch hier lohnt sich das Testen! Dadurch kannst du ganz genau auswerten, welcher Sitelink besser funktioniert. Vielleicht aufgrund einer persönlichen Ansprache oder wegen eines Angebots? Dann bitte mehr Sitelinks davon!

Wir haben dir auch nochmal unsere 10 Tipps zur Anzeigenerweiterung aufbereitet.

Optimierungs-Regel #7: Shopping-Kampagnen

Shopping-Kampagnen können wirklich der Umsatzbringer schlechthin sein. Der Weg dahin aber mitunter lang und beschwerlich. Und so ein Daten-Feed hat uns schon manche grauen Haare gekostet.

Das Werbetreibende Keywords in eine Shopping Kampagne einbuchen sollen, ist ein hartnäckiger Mythos. Darüber kannst du nicht die Shopping-Auslieferung bestimmen. Grundlagen für die Anzeigenauslieferung ist ein sauber gepflegter Daten-Feed, unter anderem mit stimmigen Titeln und Beschreibungen.

Shopping Anzeigen AdWords

Optimierungs-Regel #8: Videoanzeigen

YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Daher ist es für viele Werbetreibende sinnvoll auch auf diesem Kanal Anzeigen zu schalte. Dafür benötigst du ein eingerichtetes Google Ads Konto und einen YouTube Kanal, denn deine Videoanzeigen werden aus Google Ads gesteuert. Dabei sind natürlich die Auswahl der Videos und das Targeting sehr wichtig! Je genauer die Optimierung, desto wahrscheinlicher ist es, dass euer Video die richtige Zielgruppe erreicht!

Los geht’s!

Mit der Einhaltung dieser Regeln kannst du deine Google Werbung einfach optimieren! Du hast weitere Fragen an uns als SEA-Agentur? Ich freue mich über eure Kommentare! Oder schreib uns einfach an!

Liebe Grüße

Unterschrift

Häufig gestellte Fragen

Wie kann das eigene Keyword-Set optimiert werden?

Schließe zunächst irrelevante Keywords in deinem Google Ads Konto aus. Benötigst du neue Keyword-Ideen kannst du die Option „modifiziert weitgehend“ auf bestimmte Zeit nutzen. Mithilfe der Liste der gestellten Suchanfragen kannst du dein Keyword-Set erweitern.

Sollte die Anzeigenerweiterung verwendet werden?

Anzeigenerweiterungen lohnen sich immer, denn dadurch erregen deine Anzeigen mehr Aufmerksamkeit bei deinen Nutzern. Nutze die Möglichkeit Rabatte, Sonderaktionen, Produktvorteile etc. auf diesem Wege direkt sichtbar für deine Kunden darzustellen.

Wie können Videoanzeigen bei YouTube geschaltet werden?

Möchtest du bei YouTube Videoanzeigen schalten, benötigst du ein eingerichtetes Google Ads Konto und einen YouTube Kanal. Deine Videoanzeigen steuerst du dann von Google Ads aus. Wichtig hierbei sind natürlich die Auswahl der Videos und das Targeting.

Bildquellen: © by yaruta/istockphoto.com

1 Kommentar

  1. Habe eben diesen Artikel überflogen und dachte, irgendwas kann da nicht stimmen, jedenfalls sind die Tipps zur Adwords Optimierung höchst merkwürdig. Jetzt habe ich gesehen, dass es nur ein Aprilscherz war 😉 Wenn man die nachgereichten, korrekten Hinweise befolgt, dann sollte das mit der Adwords Optmierung auch was werden.

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