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Dog-Content rocks!

Tierische Themen gehen besonders gut zu Weihnachten und daher komme heute ich mal zu Wort: Hallo, mein Name ist Ellie und ich bin verdammt noch mal kein Weimeraner! Ich bin ein Labrador, das wurde mir von offizieller Stelle bescheinigt. Und damit bin ich auch der ideale Büro-Hund!

Als ich die Stellenausschreibung bei web-netz las, war ich zuerst skeptisch, aber die Aufgabenbeschreibungen beschrieben tatsächlich alle meine Kernkompetenzen:

  • Mülleimer leeren
  • von Kollegen streicheln und kraulen lassen
  • Verhandlungen mit Kunden
  • Landschaftspflege im eigenen Garten

Ich machte also meine Bewerbung fertig – hab auch ein paar Leckerlies in den Umschlag gestopft. Auch wenn ich mir bis heute unsicher bin, ob es wirklich an meinen herausragenden Fähigkeiten liegt, dass ich eingestellt wurde, und nicht etwa an meinem extrem tollen Bewerbungsbild (O-Ton vom Chef: „Boa, die ist ja süß!“), bin ich rundherum zufrieden.

Jeden Morgen werde ich mit dem Fahrstuhl in den zweiten Stock gefahren – meine Teamleiterin meint, ich bin noch zu jung für die 78 Stufen – hab sie schon mal heimlich gezählt. Auf jeden Fall drehe ich erst mal eine Runde zum „Aufräumen“ durch die Küche und die Büros der Kollegen und dann beginnt das Anstrengendste: drei Stunden liegen!
Meine Vorgesetzte sagt, es geht absolut nicht, dass ich ständig raus will in den Garten um dort Blumen zu gießen und den Maulwurf zu jagen. Ich kann das nicht verstehen. Wenn ich lang genug rumzapple, darf ich aber doch runter.

Tierische Agentur-Weihnachten

Eins muss ich jetzt mal loswerden, denn ich versteh da etwas nicht: Warum stellen alle Zweibeiner in dieser Jahreszeit immer Bäume in die Häuser – hier in der Agentur ist auch einer – und dann bleiben die nur ganz kurz drinnen und werden dann wieder aus dem Fenster geworfen! Dann bringt das Markieren ja gar nix! Vielleicht sollte ich da mal eine E-Mail an den Betriebsrat schreiben.

Video: Ellie liebt Bananen

Über meine Kollegen kann ich folgendes sagen: Einige sind sehr nett und füttern mich. Die mag ich auch am liebsten und gehe regelmäßig die entsprechenden Büros „aufräumen“. Manche kommen nur vorbei, um Hallo zu sagen oder mich ein bisschen hinterm Ohr zu kratzen (ich darf mich ja nicht bewegen). Und dann gibt es da die zwei, die mich zwar immer verträumt anschauen, aber einfach nicht mit mir warm zu werden scheinen. Da kann ich auch hochspringen wie ich will, die sind nicht zu überzeugen. Aber ich arbeite dran.

Am aller meisten Spaß macht es mir, in unbemerkten Augenblicken die Büros zu erkunden, Mülleimer zu leeren, mich in Kabel zu verheddern, Telefone runterzureißen … danach wird man nämlich immer gekuschelt!

Ich würde sagen: Ich habe den Laden hier fest im Griff – macht euch keine Sorgen!
Eins wollt ich noch loswerden und zwar sammle ich Redensarten über mich und meine Artgenossen. Hab aber bislang nur eine und zwar diese hier:

„Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos.“ (Loriot)

Habt Ihr noch welche für mich? Würde mich sehr darüber freuen!

In diesem Sinne: Frohes Fest … und viele Knochen!

Eure

Unterschrift

Bildquelle: © by iStock.com/dancestrokes

 

 

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