Blog

Hohoho… Santa “Google” is coming to town – Google AdWords Anzeigenoptimierung zum Weihnachtsgeschäft

In nicht mal mehr zwei Monaten ist Weihnachten? „Das ist ja noch ein bisschen hin“ sagen viele, aber im Online-Handel ist Weihnachten schon jetzt! Sind Sie bereit? Wir SIND bereit!

Weihnachten kann ganz schön stressig werden. Nicht nur für Sie, auch Ihre Kunden sind gestresst, suchen dringend Geschenke und oftmals fehlt auch noch die zündende Idee. Daher ist es wichtig, dass Sie einen Schlachtplan haben, der Sie durch das Weihnachtsgeschäft führt. Um rechtzeitig präsent zu sein, sollte früh mit der Vorbereitung angefangen werden. Spätestens wenn „gefühlt noch im Sommer“ in den Lebensmittelläden Weihnachtsgebäck und Schokoladen-Weihnachtsmänner in den Regalen stehen, sollten auch Sie sich für das Weihnachtsgeschäft rüsten.

Für mehr Klarheit können einige simple Fragen helfen:

  1. Welche meiner Produkte sind besonders jetzt für Kunden relevant? Check Google Trends, Suchvolumen AdWords Konto letztes Jahr
  2. Bewerbe ich diese bereits ausreichend? Kann ich den Bereich noch ausbauen? (neue Keywords finden, Budgets erhöhen, Texte und Landingpages weihnachtlich anpassen)
  3. „Weihnachtsputz“ im AdWords Konto: Sind neue Erweiterungen, Features o.ä. verfügbar und nutze ich alle für mich relevanten Erweiterungen bereits?

Mit diesen kleinen Tipps kommen Sie erfolgreich und bestens gewappnet durch den Weihnachts-Countdown.
3D white people. Management cycle

Das Weihnachtsgeschäft lässt sich daher in vier Phasen einteilen. Die Vorbereitungsphase: Frühzeitig gut aufgestellt zu sein erleichtert das Geschäft, wenn der große Ansturm kommt. Die Hochphase: Nutzen Sie das große Potenzial das Weihnachten bietet und fahren Sie ein spürbares Weihnachtsplus ein. Der Endspurt: Auch für Spätkäufer, sollten Ihre Türen immer offen sein und Ihr Online-Shop jederzeit leicht zu finden. Die Nachweihnachtsphase: Der große Ansturm ist geschafft? Jetzt müssen Sie eine große Menge an Retouren bewerkstelligen, denn unter dem Weihnachtsbaum liegt nicht immer nur Nützliches. Wir schauen uns im Folgenden jede Phase etwas genauer an.

Die Vorbereitungsphase

Etwa 60% der Deutschen kaufen Ihre Weihnachtsgeschenke im November oder eher. Die Vorbereitungsphase lässt sich somit ab September bis Mitte Oktober einordnen. Früh Aufmerksamkeit zu erregen, um zum Kauf anzuregen und in den Köpfen zu bleiben ist hier besonders wichtig. Zu dieser Zeit erreichen Sie vor allem die „Frühshopper“. Produktanzeigen sollten schon frühzeitig optimiert und geschaltet werden. Mit speziell auf Weihnachten ausgerichteten Anzeigentexten erreichen Sie die Kunden, die bereits auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk sind. Provokative Call-to-Actions führen nicht nur die „Früh-Shopper“ in Ihren Shop.

  • 42% der Weihnachtsgeschenke werden online gekauft
  • Über 30% der Geschenke online verglichen

Auch die „Spätzünder“ suchen und vergleichen schon jetzt – entschließen sich aber meist später zum Kauf. Mit kreativen und auffordernden Anzeigentexten bleiben Sie aber auch diesen im Gedächtnis.
Wenn Sie nicht nur auf das Erinnerungsvermögen bereits interessierter Kunden vertrauen möchten und gerade die „Spätzünder“ erneut ansprechen möchten, bieten sich Remarketing-Kampagnen an. Nutzen Sie Remarketing-Tags und bauen Sie diese rechtzeitig auf allen relevanten Websites ein. Sie erleichtern Ihnen bereits interessierte Konsumenten noch einmal anzusprechen. Um die relevanten Kunden zu „sortieren“, sollten sie Remarketing-Listen erstellen. Diese werden besonders im späteren Weihnachtsgeschäft von Vorteil sein, um eigene Listen für

  • Besucher
  • Warenkorbabbrecher und
  • Käufer zu generieren

um die Performance genau beobachten und Gebote präziser aussteuern zu können.

Buchen Sie Keywords zu Ihrem Produktportfolio ein und schalten Sie vor allem mobile Anzeigen. Babybedarf und Spielzeug, aber auch andere Favoriten unterm Tannenbaum, wie Bekleidung und Elektronikwaren, werden immer häufiger mobil gekauft und verglichen. Nutzen Sie diesen Trend und seien Sie auch mobil präsent.

Die Hochphase

Immerhin etwas mehr als 30% der Deutschen haben Ihre Weihnachtsgeschenke bis zum 15. Dezember oder eher beisammen. Tägliche Gebots- und Budgetanpassungen sind daher zu dieser Zeit unumgänglich. Sollten Sie kurz vor Weihnachten besondere Rabatt- oder Sonderaktionen starten wollen, sollte das auf keinen Fall unbemerkt bleiben. Durch aktuelle Anzeigentexte können Sie potenzielle Kunden gezielt ansprechen.

Aber auch durch gut ausgesteuerte dynamische Remarketing-Kampagnen lassen sich interessierte Nutzer für Ihr Produkt begeistern.

Besonders gut laufende Search-Kampagnen können durch eine RLSA-Kampagne nochmal gesondert beworben werden. Anders als Remarketing-Kampagnen, deren Werbung im Display-Netzwerk von Google stattfindet, können RLSA-Kampagnen für Suchanzeigen genutzt werden. Hier haben Sie die Möglichkeit Nutzer, die bestimmte Interessen haben oder Nutzer, die bereits ein Produkt in den Warenkorb Ihrer Seite gelegt haben, die Seite dann aber ohne es zu kaufen wieder verlassen haben, gesondert anzusprechen. Zur besseren Übersicht dieser Nutzer lohnt es sich Remarketing-Listen zu erstellen. Teilweise erzeugt Google diese Listen eigenständig. Teilweise eigenen sich individualisierte Listen wie:

  • Warenkorbabbrecher
  • Produkdetailseiten-Besucher

Sie weisen meist eine höhere Bereitschaft auf ein Produkt zu kaufen, da sie bereits Interesse an dem Produkt gezeigt haben. Machen Sie sie kurz vor Weihnachten noch mal auf sich aufmerksam.

„Offline-Marketing für Ihre Online-Strategie nutzen“

standort

Laufkundschaft lässt sich mit standortbezogenen Anzeigen und Geboten besonders gut ansprechen. Immerhin 16% aller mobilen Surfer suchen nach dem Standort des Geschäfts. Daher sollten Sie auch mobile Anzeigen auf Ihren Standort anpassen. Die Online Recherche ist ein schon fest verankerter Bestandteil des Kaufprozesses, besonders für Weihnachtsgeschenke. 84% aller Käufer recherchieren online zu einem Produkt. Auch wenn nicht alle Käufe online getätigt werden, werden sie dann im Ladengeschäft getätigt. Eine dauerhafte Präsenz beim Kunden ist daher unabdingbar.

Der Endspurt

Unbenannt1

Digitale Last-Minute Einkäufe werden bis zum 22. Dezember getätigt. Verzweifelte Käufer, Unentschlossene und Schnäppchenjäger sind jetzt vermehrt auf der Suche nach passenden Geschenken. Der Zeitdruck der Käufer kann Ihnen jetzt helfen. Gerade außergewöhnliche Anzeigentexte können diese Käufer auf Ihre Website bringen. Beispiel: „Nur noch 3 Tage -30% reduziert.“ Mithilfe des Editors können Sie auch eine große Anzahl an Anzeigen zügig erstellen und anpassen.

Das Zusammenspiel von Anzeigentexten und Remarketing-Listen kann Ihnen dabei helfen. Zudem sollte genug Budget für diese Käufergruppe eingeplant sein, um Präsenz zu zeigen. Gerade kurz vor Weihnachten noch einmal Nutzer anzusprechen, die mit Ihrem Shop dank eines vorherigen Besuchs schon vertraut sind, kann Erfolg versprechen.

Spezielle Weihnachtsangebote sollten jetzt mit in die Anzeigentexte aufgenommen werden.
Außerdem ermöglicht es Google einen Countdown in die Anzeigentexten einzubauen. Ohne tägliche Änderungen vornehmen zu müssen, wirken Ihre Anzeigentexte immer aktuell. Hier würde sich das gerade von Google neu gelaunchte Countdown-Feature anbieten, um zu signalisieren, wie lange man z.B. noch bestellen kann, damit das Geschenk pünktlich zu Weihnachten ankommt. Fünf Tage vor dem von Ihnen festgelegten Zeitpunkt, kann ein Countdown in die Anzeigentexte miteingebaut oder „integriert“ werden. Dies ist ein super Feature, um kurzfristige Sale-Aktionen oder Express-Versandmöglichkeiten noch stärker zu bewerben.

Wenn Sie also garantieren können das Geschenk noch zwei Tage vor Weihnachten liefern zu können, sollten Sie sieben Tage vor Weihnachten mit dem Countdown beginnen. Die Relevanz der Anzeigen erhöht sich nicht nur durch Aktualität sondern auch durch Last-Minute-Angebote, längere Rückgabefristen oder genaueren Produktinformationen. Besonders die Verfügbarkeit ist online und in lokalen Geschäften von hohem Interesse. Ein gutes Zusammenspiel aus diesen Faktoren können Ihre Anzeigen von der Konkurrenz abheben und mehr Conversions erzielen.

Über das Remarketing sollten Sie besonders Warenkorb-Abbrecher und Produktdetailseitenbesucher der Vorweihnachtszeit ansprechen. Auch hier greifen Sie auf zuvor erstellte Remarketing-Listen zurück und können so mit kreativen Anzeigentexten oder Bannern-Anzeigen bereits interessierte Nutzer ansprechen.

Die Nachweihnachtsphase

iStock_000014233121_Large

42% der Deutschen wollen unliebsame Geschenke am liebsten direkt an den Händler zurück schicken. Etwa 5% der Artikel unter dem Tannenbaum werden nach Weihnachten wieder zurückgegeben. Auf den Warenumtausch-Wunsch sollten Sie schon vor Weihnachten reagieren.
Machen Sie Ihre Produkte attraktiver und heben Sie sich von der Konkurrenz ab. Z.B:

  • Längere Rückgabefristen
  • Kostenlose Retouren
  • Geschenkumtausch

Möchten Sie mit dem Geschenk-Umtausch werben, haben Sie die Möglichkeit darauf zu hoffen, dass der Wert des umgetauschten Geschenks direkt in einen anderen Artikel fließt. Vernachlässigen Sie daher diese Phase nicht. Eine gesonderte Kampagne mit generischen Keywords wie „Geschenke umtauschen“ und in Verbindung mit Ihren Remarketing-Listen kann die ansteigende Nachfrage der Nutzer auffangen und mit geschickter Optimierung und Angeboten dennoch zu einem Verkauf führen. Mit Sonderaktionen und kreativem Bezug auf die vorherigen Weihnachtstage können Käufer der Vortage, die sich an einem Umtausch interessieren, gezielt angesprochen werden.

Sie haben all dies umgesetzt und wollen mehr? Perfekt!

Eine weitere Option um andere Zielgruppen und Nutzer anzusprechen wäre Werbung über Bing zu schalten. Gegenüber dem Vorjahr sind die Klicks im Yahoo Bing Netzwerk um 44% gestiegen. Vor allem Mobilgeräte verzeichnen eine Zunahme der Klicks um 134%. Bing ist als Standard-Suchmaschinen für alle Windows-Computer angelegt. Da Windows ein sehr beliebtes Betriebssystem in Deutschland ist, ist die Suche über Bing nicht zu ignorieren. Die Bedienung ist der in Google AdWords sehr ähnlich und was für Google-Nutzer gilt trifft oft auch auf Bing-Nutzer zu. Sehr praktisch und blitzschnell ist die Google-Import-Funktion, mit der man alle bereits erstellten Kampagnen aus seinem Google AdWords Konto ganz einfach in sein Bing Konto laden kann. Keine extra Arbeit, da Kampagnen so übernommen werden können.

Ein weiterer Bonus gegenüber AdWords

Anders als Google-Anzeigen, die Bewertungen der Google+ Seite des Unternehmens mit aufnehmen, greift Bing auf eine größere Personengruppe zurück. Bing führt in den Anzeigen die Anzahl der Twitter Follower auf. Zudem läuft auch die Facebook Suche über die Bing Suchmaschine. Die Verzahnung mit den sozialen Medien ist daher ein großer Pluspunkt für Bing.

Die weihnachtliche Vorbereitung lässt sich für Bing gleichsetzten mit der für Google AdWords. Obwohl das Suchvolumen bei Bing oftmals geringer ist als bei Google AdWords, sind vor allem auch geringere CPC-Kosten ein attraktiver Anreiz, neben Google auch auf Bing zu werben.

Mit diesen kleinen Tipps kommen Sie bestens gewappnet durch das Weihnachtsgeschäft und Santa Google Claus beschert Ihnen ein frohes Fest!

P.S: Damit noch nicht genug! Kollege Nico hat noch mehr SEA-Tipps im Jutesack: Bescherung ist schon in ein paar Tagen hier im Blog! 🙂

iStock_000010944279_Small Last

Kommentar verfassen