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5 Tipps für Unternehmen auf Instagram

Instagram hier, Storytelling dort, Hashtags hier, Emojis da … es scheint, als würde momentan kein Tag vergehen, an dem die sozialen Netzwerke, Fachzeitschriften oder Ähnliches nicht von dem wohl am stärksten wachsenden Netzwerk Instagram berichten. Je mehr Nutzer das Netzwerk verbuchen kann, desto mehr Unternehmen tummeln sich auf der Plattform – und nicht nur Instagram-Größen wie Nike oder Zalando können von dem Bildernetzwerk profitieren. Auch dein Unternehmen lässt sich auf Instagram platzieren. Ich gebe dir heute 5 Tipps dafür!

Was ist eigentlich Instagram?

Überall in den Medien liest man von Whatsapp, Snapchat, Periscope und vor allem von Instagram. Der wohl größte Unterschied von Instagram zu anderen Netzwerkgrößen, wie z.B. Twitter oder Facebook, ist, dass sich die Nutzer der App lediglich auf Fotos sowie 15-sekündige Videos fokussieren.

Instagram hilft dir dabei, dein Unternehmen bekannt zu machen, deine Marke zu branden. Erst im nächsten Schritt werden dann auch deine Abverkäufe steigen. Denn eines sei gesagt: Instagram ist kein Performancekanal wie Facebook via Facebook Ads – sondern dient dazu, dein Unternehmen bekannt zu machen und deine Kunden zu binden. Denn Instagram kennt keine Links!

Hier nun also erst mal ein paar Keyfacts, damit du weißt, worum es bei Instagram geht:

  • Reines Bildernetzwerk mit zusätzlicher Videofunktion.
  • App nur via Smartphone; via Desktop nur eine abgespeckte Version.
  • Keine Unternehmensaccounts verfügbar.
  • 300 Millionen aktive Nutzer weltweit – 4,2 Millionen in Deutschland.
  • Inhalte werden nicht gefiltert. Du landest also in jedem Fall im News Feed deiner Follower.
  • Fotos werden mit dem Smartphone geschossen – anschließend werden sie mit Filtern überarbeitet.
  • Hashtags besitzen einen hohen Stellenwert – ähnlich wie bei Twitter.
  • Emojis werden bevorzugt genutzt – in Bildunterschriften, Kommentaren und seit kurzem auch als Hashtags.
  • Keine Links = kein Traffic!

Die Plattform gibt dir die Möglichkeit, hinter die Fassade deines Unternehmens blicken zu lassen und die eigene Identität zu bestimmen. Du kannst das Image deines Unternehmens lenken – hierzu fünf Tipps, auf die du achten solltest.

# 1 – Die Sache mit der Reichweite

Strategie, Account und erste Inhalte stehen? Nun fehlen nur noch die Follower, die dem Ganzen Leben einhauchen. Natürlich dauert es ein Weilchen, bis man erste Follower generiert hat, denn anders als bei Facebook kannst du keine Kampagne aufsetzen und so die User dazu animieren, dir zu folgen. Ich empfehle eine aktive Strategie zu Beginn deiner Instagramaktivitäten: Proaktiv auf die Suche gehen und Bilder der Zielgruppe liken und jenen folgen. Außerdem: Durchforste die Followergemeinde thematisch ähnlicher Seiten – interagiere dort und herze Bilder der Follower. Aber Achtung: Werde nicht plump à la „Wir verkaufen unter kaufmich.de supertolle Herzchenshirts! Schaut unbedingt vorbei!“ Solche Sätze will auf Instagram keiner lesen, gilt als Spam und du fällst schnell in Ungnade.

Außerdem:

    • Verknüpfe deine Webseite mit deinem Instagram-Profil.
    • Nehme die ersten Inhalte auch bei Facebook mit auf und verweise so auf das neue Profil.

# 2 – User-generated Content einbauen

Nutze den Content deiner Follower und Kunden! Deine Kunden sind begeistert von deinem Produkt? Dann zeigen sie es auch! Produkte werden nett in Szene gesetzt oder in der Benutzung fotografiert und anschließend auf Instagram gepostet. Zum Schluss noch ein entsprechender Hashtag, der auch die Freunde informiert, welche Marke oder welches Unternehmen super angesagt ist.

Sei es ein Nagellack, eine Kaffeesorte, das leckere Brot vom Bäcker nebenan oder das Urlaubsparadies am See – User zeigen gern, was sie Neues entdeckt haben, erleben oder sich angeschafft haben. Sie produzieren Content, der sich ideal auf Instagram einfügt und dein Produkt präsentiert oder gar lobt. Wieso an dieser Stelle den User nicht höflich fragen, ob du das Bild nutzen darfst? Vorteile:

      • Du musst nicht jeden Inhalt selbst erschaffen.
      • Du bindest den Kunden durch Wertschätzung an dein Unternehmen.
      • Du erhältst Content, der sich perfekt in Instagram einfügt.
      • Du zeigst dich nahbar und sympathisch.

# 3 – Content, der sich in die Plattform einfügt

Wie schafft man es nun, die eigenen Produkte erfolgreich auf Instagram zu platzieren? Das Netzwerk lebt von Momentaufnahmen der Nutzer, die aus der Ich-Perspektive eine kleine Geschichte erzählen. Möchte ich nun ein Produkt inszenieren, geht dies über den Weg ein Produkt in die Bildwelt von Instagram einzupflegen.

Ein klassisches Produktbild einer Sonnenbrille auf weißem Hintergrund funktioniert nicht annähernd so gut, wie eine Sonnbrille, die neben einem Milchshake liegt, der sich in der Hand des Instagramers befindet und aus dessen Perspektive aufgenommen wurde. Produkte müssen kreativ eingebunden werden, überraschen und Aufmerksamkeit schaffen.

# 4 – Verlinkungen platzieren

Wie schon erwähnt, kennt Instagram keine Links. Du hast die Möglichkeit in der eigenen „Bio“ – also Biografie – im Profil einen Link einzupflegen. Der führt im Normalfall zur Startseite deines Unternehmens.

Blogger wiederum aktualisieren diesen Link laufend. Er führt die Follower zum neusten Blogartikel. Der Blogger selbst postet ein Bild, welches den Blogartikel anteasert und fügt in die Beschreibung „link in my bio“ ein. Möchte der Follower den Blogartikel nun lesen, folgt er dem Link im Profil.

Eine weitere Möglichkeit: Bei kürzeren Links diesen mit in den Post aufnehmen – er ist zwar nicht klickbar aber eventuell durchaus merkbar. Falls nicht, nutze einen Kurzlink-Dienst.

# 5 – Hashtags & Emojis anwenden

Eins vorweg: Ich werde an dieser Stelle keinen Tipp geben à la „10 Hashtags sind ideal“. Denn die Anzahl entscheidet nicht über den Erfolg deines Posts – eher schon die Qualität. Doch eines ist sicher: An Hashtags kommst du bei Instagram nicht vorbei. Passt der Hashtag zum Bild? Sehr allgemeine Hashtags oder die Popular Hashtags haben nichts unter deinem Bild zu suchen – #picoftheday #girl #smile #iggers.

Stattdessen nutze deinen Unternehmensnamen, den Kampagnennamen, deinen Claim oder den Produktnamen – einfach ausgedrückt: Hashtags, die jeder nachvollziehen kann und die auch für die Suche sinnvoll sind. Neben den Hashtags gehören auch Emojis zum guten Ton auf Instagram. Tipp 3 rät, so zu agieren wie die Nutzer der Plattform. Und Emojis sind definitiv ein fester Bestandteil. Trau dich!

Emojis

# 6 Zusatz – Die verbesserte Instagram-Suche nutzen

Bisher war es bei Instagram üblich, dass ein User lediglich nach Hastags oder Personen suchen konnte. Die Bildbeschreibung (solange kein Hashtag enthalten ist) kann nicht durchsucht werden. Daher hat Instagram vor Kurzem einige Neuerungen auf den Plan gerufen, die ich euch hier nicht vorenthalten möchte.

Die Top Search

In der Top Search kann der User einen Begriff eingeben und erhält hierzu Profile mit dem gesuchten Wort, Orte und Hashtags – alles auf einem Blick. Überprüfe daher nochmal, ob wichtige Keywords in deinem Profil enthalten ist!

Die Places Suche

Ebenfalls ganz neu geschlüpft: Die Suche nach Places. Du kannst dein Bild mit einem Ort verknüpfen und User können dieses Bild, passend zum Ort einsehen und so einen Eindruck von einem Ort erhalten. Dies ist besonders für lokale Unternehmen eine spannende Veränderung.

Beispiel: Restaurant. Ein User kann nun nach deinem Restaurant in den Places suchen und schauen, ob andere User Instagramfotos von deinem Essen oder Räumlichkeiten hochgeladen haben etc. Daher: Füge fleißig Orte zu deinen Bildern hinzu!

Falls du Fragen zu Instagram oder weitere tolle Tipps hast, freue ich mich auf deinen Kommentar!

Frohes Posten!

alica-Unterschrift

Bildquellen: iStockphoto.com/ © MonikaBeitlova

2 Kommentare

  1. Silke

    Danke für den Artikel…
    Aber: Bitte auch mal Korrektur lesen…

    Punkt 4 bricht mitten im Satz ab .
    Ich frage mich deshalb immernoch …

    1. Hallo liebe Silke,
      Alica hier.
      Ich habe mir den Punkt 4 nochmal komplett angeschaut, aber ich sehe dort keinen Satz, der mittendrin abbricht.
      Magst du mir einmal auf die Sprünge helfen, was du meinst?

      Deiner Bitte kommen wir bereits nach, denn Korrektur gelesen wird bei uns immer mehr als 1x ;-).

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