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Magische Worte können Dich reich machen!

Dieser Artikel ist der Startschuss für eine kleine, aber feine Serie unseres Blogs mit dem Thema Verkaufen. In der ersten Folge lernst du Texte so zu gestalten, dass sie besser für dich verkaufen. Denn Texte können viel bewirken. Sind sie richtig und zielgerichtet formuliert, kann ein Text ein Unternehmen quasi „finanziell unterstützen“.

Erfolgssteigerung durch bessere Verkaufstexte! Auf deiner Website, in deinen Werbebriefen und in deinen E-Mails.

Kunden kommen nämlich meistens nur zu dir, weil sie ein Problem haben und nach einer Lösung dafür suchen. Du kannst ihnen dabei helfen, die Problematik zu lösen.

Und wie geht das? – Ganz einfach!

Du formulierst diese Problemlösung glasklar auf den Punkt. Dadurch fällt es deinen Kunden viel leichter, Produkte von dir oder deine Dienstleistung zu kaufen.
Ein guter Verkaufstext hilft deinen Kunden, weil er immer die Lösung auf ihre konkreten Probleme liefert.

Die Online- und Offlinewelt ist jedoch überflutet von Texten, die sich wenig um den konkreten Kundennutzen drehen. In der Regel sind sie eben nicht nach verkaufspsychologischen Gesichtspunkten aufgebaut, obwohl sie eigentlich verkaufen sollten.

Du kannst das besser machen!

SEO-Texte beispielsweise sind oft nach Schema „F“, nullachtfünfzehn geschrieben. Daher bewirken sie meistens auch nicht mehr, als dass sie Webseiten mit unnötig viel Text vollstopfen.

Kommen wir jetzt direkt zum ersten wichtigen Erfolgsfaktor

Hierfür eine kurze Analogie:
Stell dir vor, in deiner Firma gab es ein gemütliches gemeinsames Frühstück an einem lauen Sommermorgen. Jetzt erhältst du das Foto von diesem Event per Email.

Frühstück bei der web-netz GmbH

Und, wen suchst du als Erstes auf dem Bild?

Ist doch klar: Dich selbst!
Die meisten Menschen schauen nämlich zuerst nach sich selbst.
„Wo bin ich zu sehen und wie sehe ich da drauf aus?“ „Stimmt meine Frisur, sehe ich cool aus?“

Übertragen wir diese Erkenntnis auf deine Texte

Deine Kunden fragen sich: „Was habe ich davon? Was springt für mich dabei heraus?“ Und das immer, bei jedem Text! Und genau diese Fragen muss dein Text beantworten. Und zwar direkt und sofort!
Wenn er das nicht schafft, dann verlierst du den Kunden beziehungsweise gewinnst ihn vielleicht nicht für dein Produkt.

Daher lautet die Überschrift zu diesem Artikel nicht etwa „Herzlich Willkommen zum Beitrag von Martin Okunnuga M.Sc.“, sondern: „Magische Worte können Dich reich machen!“. Worte können also für dich von persönlichem Nutzen sein, Worte können so manch finanzielles Problem lösen.

Übrigens: Unter Verkaufsexperten wird dieses Prinzip „WIIFM?“ genannt.

What´s In It For Me?

Um diesem Ziel näher zu kommen, hier eine erste, konkrete Aufforderung zum Handeln: Schau alle Texte von dir durch und suche nach „Wir-bezogenen“ Formulierungen, wie zum Beispiel: „Wir liefern innerhalb von 24 Stunden.“

Ändere nun alle Formulierungen in Botschaften, die direkt den Nutzen deines Kunden zum Ausdruck bringen, etwa so: „Sie erhalten Ihre Ware innerhalb von 24 Stunden.“

Hast du das überall angewendet, dann gibt es in deinen Texten kein „ich“, „mein“ oder „unser“ mehr.

Sonderfall: Das „Wir“

Es gibt eine Ausnahme – nämlich das „wir“. Allerdings nur, wenn damit auch der Kunde mit einbezogen ist. Also der Kunde und deine Firma zusammen sind wir.
Beispielsweise: „(…) sobald Sie web-netz Kunde sind, können wir miteinander (!) Ihr Online-Business auf das nächste Level heben.“

Du wirst sehen: Es ist gar nicht schwierig und geht recht fix.

Du brauchst gar nicht so tief in die Trickkiste greifen, um direkt bessere Verkaufstexte formulieren zu können. Es reicht, dass du dich in die Lage deines Lesers versetzt und aus seiner Sicht deine Texte schreibst.

Überschriften strukturieren

Am wichtigsten sind die Überschrift, die Zwischenüberschrift und – wenn vorhanden – das PS am Ende des Textes.

Nur wenn die Überschrift sofort das Interesse weckt, wird dein Text überhaupt beachtet. Dann wird der Leser in der Regel deinen Text zunächst nur überfliegen und Bilder, fett Gedrucktes, sowie Zwischenüberschriften wahrnehmen.
Wenn er dann ganz nach unten gescrollt hat, liest er dein PS. Häufig wird erst dann der Text aufmerksam von Anfang bis Ende gelesen. Das lässt sich übrigens mit Messung der Blickbewegungen deiner Leser nachweisen.

Und wie sieht es mit dir aus, hast du den vorliegenden Text ähnlich aufgenommen?

Das nächste Mal geht es in dieser Serie um das stärkste verkaufspsychologische Element.
Unterschrift Martin kleiner

PS: Wenn du dich jetzt fragst: Was ist das denn, dann habe ich gerade eben die richtigen Worte gefunden, um dich neugierig zu machen. Jetzt ist es an Dir: Also schreib Dein Feedback!

7 Kommentare

  1. lenka

    Schöner Text, vielen Dank.
    Ich bin gespannt auf die kommenden Blog-Einträge.
    Aber warum gibt es kein RSS?

    Danke, Lenka

  2. Pingback : Der SEO-Blog-Wochenrückblick KW 27

  3. Michael

    Hallo Martin,

    ich würde mir gern einmal einige gelungene Beispiele für gute „Produkttexte“ aus dem Dienstleistungssektor sehen. Einfach, um ein Gefühl zu bekommen. In der Theorie klingt das alles ziemlich einfach, wenn man aber davor sitzt, weiß man als Anfänger trotzdem nie, ob die Änderungen jetzt eher positiv oder vielleicht sogar negativ sind.

    Vielleicht hast du ja das ein oder andere Beispiel für deine Leser parat.

    Viele Grüße
    Michael

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